print

Verantwortung

Umwelt- und Naturschutz

Die Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas ist immer auch ein Eingriff in gesellschaftliche und natürliche Bereiche, der besondere Vorsicht und Rücksichtnahme voraussetzt. Jede Bohrtätigkeit erfolgt in einem komplett geschlossenen System, das heißt weder Spülung noch Öl treten während des Prozesses aus. Dadurch wird der Umwelteinfluss minimiert, Grundwasser und angrenzende Gebiete werden sicher geschützt. 

 


Rekultivierungs- und Kompensationsmaßnahmen

 

Mit der Wiederherstellung der nicht mehr genutzten Betriebsfläche in den ursprünglichen Zustand minimiert CEP die Auswirkungen der kurzfristigen (Explorationsphase: wenige Wochen) und langfristigen (Produktionsphase: mehrere Jahrzehnte) Nutzung der jeweiligen Flächen. Zudem führt CEP umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durch, die mitunter neue Biotope für gefährdete Tier- und Pflanzenarten entstehen lassen. 

 

Umweltverträglichkeit


Der Flächenbedarf der Produktion von Erdöl und Erdgas ist im Vergleich zu erneuerbaren Energieformen wie Biomasse, Sonnen- oder Windenergie außerordentlich gering. Horizontalbohrungen verringern diesen kleinen Flächenbedarf noch weiter und dadurch die Umweltbelastung durch eine geringe Anzahl von Bohr- und Förderplätzen.

 

Durch die heimische Produktion werden auch Treibhausgasemissionen vermieden, die ansonsten auf dem Transportweg für Importe anfallen würden. 

 

Ausschluss von Naturschutzgebieten


CEP arbeitet nur in Gebieten, in denen solche Tätigkeiten nach Abstimmung mit den Fachbehörden naturschutzrechtlich und technisch möglich sind. Uns ist die Akzeptanz der Öffentlichkeit für unsere Arbeiten sehr wichtig. Im Erfolgsfall und nach Förderbewilligung wollen wir für Jahrzehnte ein guter Nachbar sein.

  

Schutz des Grundwassers


Der Schutz des Grundwassers hat absolute Priorität und wird durch bewährte mehrfache Verrohrungs- und Zementierungsbarrieren in Tausenden von Bohrungen seit mehr als 100 Jahren in Deutschland sicher gewährleistet. Die Zielhorizonte in Brandenburg und Vorpommern selbst liegen in etwa 2.500 bis 3.000 Metern Tiefe unterhalb der dicken Zechsteinsalze und der mehr als 2.000 Meter dicken darüberliegenden undurchlässigen Gesteinspakete.

  

Entsorgung von Bohrschlamm


CEP trägt Sorge dafür, dass alle Abfallprodukte wie Bohrklein oder die Bohrspülung, die während des Bohrprozesses anfallen, vollständig aufgefangen, gesammelt und spezialisierten Entsorgungsfachbetrieben zugeführt werden. CEP arbeitet dabei ausschließlich mit lokalen, zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben zusammen. Die während des Bohrprozesses auftretenden Abfallprodukte werden im Sinne des Paragraphen 22a der Allgemeinen Bergbauverordnung in flüssige Entsorgungsgüter (Bohrspülung) und festes Formationsgestein (Bohrklein) unterschieden. Das Bohrklein wird abgeschieden und auf dafür abgedichtete LKW verladen. Die Bohrspülung wird in speziellen Containern gesammelt und ebenfalls in speziellen Tankwagen abtransportiert. Das abtransportierte Material wird durch den Fachbetrieb der Wiederverwertung zugeführt, d.h. es wird aufbereitet und kann danach weiterverwendet werden (z.B. als Bergversatz zur Stabilisierung von Kavernen und Flüssigkeiten).

Auf den Bohrplätzen wird zudem selbst das Regenwasser in einem Rinnensystem aufgefangen und durch einen mehrstufigen Reinigungsprozess geleitet, damit es in einem gereinigten Zustand wieder unbedenklich versickert werden kann.

print