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Erkundungsbohrung/Ablenkung

Erkundungsbohrung in Guhlen 1/Ablenkungsbohrung 1a, Brandenburg

In Brandenburg wurden zu DDR-Zeiten allein rund 30 Öl- und Gaslagervorkommen entdeckt. Mit moderner Technik und neuen Konzepten können heute Lagerstätten gefunden werden, die in früheren Jahren nicht vermutet wurden.

 

Im Herbst 2012 untersuchte CEP durch eine Erkundungsbohrung bei Guhlen, westlich des Schwielochsees in der Niederlausitz eine Großstruktur mit substanziellen Ölressourcen. 

Um die Ergebnisse der Bohrung mit Daten zu unterstützen führte CEP im Herbst 2013 im Erlaubnisfeld Lübben auf 275 Quadratkilometern die erste großflächige 3D-Seismikmessung in Ostdeutschland durch. 

Nach Auswertung der Daten der Seismik führt CEP seit März 2016 vom Bohrplatz Guhlen 1 die Ablenkungsbohrung Guhlen 1a durch.  

Es wird im gleichen Bohrloch (wie 2012) in einer Tiefe von 1350m mit einem Keil die Bohrung um 40 Grad in eine andere Richtung abgelenkt, um das Erdölvorkommen besser zu erkunden. Zielhorizont ist eine Tiefe von 2400m, in der die ersten Erdölvorkommen erwartet werden. Der Bohrturm wird bis Ende April 2016 auf dem Bohrplatz stehen. Danach werden weitere Daten ausgewertet und die physische und wirtschaftliche Förderbarkeit geprüft. 

CEP-Bohrplatz (Foto: CEP)


Am 07.03.2016 besuchte der brandenburgische Wirtschaftsminister Albrecht Gerber die Ablenkungsbohrung Guhlen 1a, um sich über den neuesten Stand der CEP Aktivitäten zu informieren. Mit ihm kamen insgesamt 17 Besucher, unter anderem auch die lokale Presse, um die gewonnenen Informationen mit den interessierten Anwohnern der umliegneden Gemeinden zu teilen.

 

Die Bohranlage bei Guhlen/Goyatz befindet sich auf einem Acker zwischen Ressen und Guhlen, rund zwei Kilometer von beiden Orten entfernt. Durch moderne Technik und Schallisolierung hören die Nachbarorte nichts von der Bohrung.  

 

Für den An- und Abtransport der Bohranlage wird die B87 genutzt werden. Die Zuwegung wurde in enger Kooperation mit den Gemeinden und Eignern vereinbart. Über die Nutzung (und Gewährleistung bei Straßenschäden) wurden Verträge mit den zuständigen Gemeinden und Ämtern geschlossen.

 

Im Falle der Fündigkeit und der Erteilung aller Genehmigungen zur Förderung, kann die erwartet große Menge an Erdöl nicht per Lkw transportiert werden, sondern soll über eine Pipeline/Bahn-Option abtransportiert werden. 

 

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