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Infothek - FAQs

Häufig gestellte Fragen und aktuelle Themen

In unserem täglichen Austausch mit der Öffentlichkeit und den Bewohnern in den Regionen in denen wir tätig sind, begegnen uns viele verschiedene Themen und Fragen: Wonach sucht die CEP in Deutschland? Wozu brauchen wir Erdöl in Zeiten der Energiewende? Ist die Erdölförderung in Deutschland sicher? Wie wird Umwelt- und Naturschutz gewährleistet? - All diese und weitere Fragen beantworten wir jederzeit gerne.

 

 

Unternehmen

Wer ist CEP?

Ist CEP Teil eines Konzerns?

- Wie finanziert CEP die hohen Investitionssummen?

Wer kommt im Falle eines Unfalls für die Behebung der Schäden auf?

Wird CEP nach Abschluss der Aufsuchungsarbeiten die Erdölproduktion veräußern?

 

Aktivitäten

- Was hat CEP vor?

Wozu berechtigt eine Aufsuchungserlaubnis?

Warum sucht CEP ausgerechnet in Deutschland nach Erdöl?

Warum ausgerechnet Bohrungen in Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg?

Was haben das Land und die Gemeinden davon?

Wie sind die Reaktionen der Behörden und Kommunen?

 

Geologie und Technik

Wie funktioniert die Erdölaufsuchung? 

Kommt bei der Erdölförderung das umstrittene „Fracking“ zum Einsatz?

Konventionelle und unkonventionelle Lagerstätten – was genau ist der Unterschied?

Wie ist die Zusammensetzung der verwendeten Flüssigkeiten?

- Wie geht CEP mit Risiken um?

Sind die Vorkommen im Osten Deutschlands nicht längst ausexploriert?

Wenn eine Erdöllagerstätte ausgefördert wird, senkt sich dann die Oberfläche?

- Können durch die Bohrung oder Förderung Erdbeben ausgelöst werden?

- Was sind Horizontalbohrungen und welche Auswirkungen haben diese auf die Stabilität des Untergrundes?

- Besteht die Gefahr, dass bei der Bohrung oder Förderung radioaktiv belastete Bohrschlämme oder Formationswasser zutage gefördert werden?

- Wie hoch sind die Methan-Emissionen bei der Ölförderung?

 

Umwelt- und Naturschutz

Führt CEP Arbeiten in Schutzgebieten durch?

Ist das Grundwasser sicher geschützt?

Wie verhindert CEP, dass bedrohte Tierarten in Mitleidenschaft gezogen werden?

Wie wird Umweltverschmutzung vermieden?

Die Rechtsvorschriften sind streng, aber wie wird deren Einhaltung gewährleistet?

Wie sieht es mit der Sicherheit aus? 

In einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland haben Bohrtürme doch keinen Platz. 

Was tun Sie gegen die aufkommende Verkehrsbelastung? 

Wie hoch ist die Lärmbelästigung bei der Bohrung und was tun Sie dagegen?

Wird auch nachts gebohrt? Wie sieht es mit der Lichtbelästigung aus?

 

Verantwortung in der Erdölförderung

Steht die Erdölförderung im Widerspruch zur Energiewende?

Wie lange reichen die vermuteten Ölreserven? 

Schadet die Erdölförderung dem Tourismus im Land?

- Schadet die Erdölförderung dem Klima?

- Wie wird die Beteiligung von Bürgern und Trägern der öffentlichen Belange an Genehmigungen für eine potenzielle Erdölförderung sichergestellt?

 

 

CEP hat zu vielen weiteren Fragen bezüglich einer möglichen Erdölförderung in Mecklenburg-Vorpommern detaillierte Antworten im Rahmen einer Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns am 27. Februar 2014 gegeben. Die Antworten können von der Website des Wirtschaftsausschusses heruntergeladen werden.

 

 

UNTERNEHMEN

Wer ist CEP?

Central European Petroleum GmbH (CEP) ist ein mittelständisches Erdölunternehmen mit Sitz in Berlin. Wir verfolgen Aufsuchungs- und Fördermöglichkeiten von Erdölvorkommen in lizenzierten Gebieten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Im Erfolgsfall werden wir für diese Förderbewilligungen beantragen.

Wir beschäftigen in Berlin 15 Mitarbeiter. Für die Umsetzung unserer Arbeiten beauftragen wir die renommiertesten Spezialfirmen der Erdölbranche.

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Ist CEP Teil eines Konzerns?

Die CEP ist ein mittelständisches Unternehmen und gehört keinem Konzern an. Die 100-prozentige Mutter der deutschen CEP GmbH ist die CEP Ltd mit Sitz in Calgary. Beide Firmen haben zusammen 35 Mitarbeiter, darunter Fachleute aus der Erdöl- und Erdgasbranche, anerkannte Experten der Erdölindustrie mit breiter Erfahrung in den Bereichen Erdöl-/Gasexploration, Förderung, Betriebsführung und Finanzierung von internationalen Erdöl- und Erdgasprojekten. Die Aktivitäten beider Firmen beschränken sich weltweit ausschließlich auf die gegenwärtig acht Lizenzgebiete in Deutschland.

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Wie finanziert CEP die hohen Investitionssummen?
CEP greift ausschließlich auf Eigenkapital der Gesellschafter zurück. CEP ist finanziell von staatlichen Zuwendungen oder Krediten völlig unabhängig. Die Investoren kommen je zur Hälfte aus Europa und Nordamerika. Derzeit haben wir mehr als 200 Anteilseigner, die zusammen bereits rund 100 Millionen Euro investiert haben. Es bestehen keinerlei externe Bankverbindlichkeiten oder Schuldverhältnisse.


Wir sind 2007 in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit der Überzeugung angetreten, Erdöl hier zu finden und zu fördern. Dabei haben wir bisher bereits über 120 Millionen Euro in die Aufsuchung investiert.

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Wer kommt im Falle eines Unfalls für die Behebung der Schäden auf?
Für den äußerst unwahrscheinlichen Fall eines Unfalls hat CEP in Abhängigkeit von den jeweiligen Aktivitäten industrieübliche, hohe Schadensversicherungen in bis zu 3-stelliger Millionenhöhe bei einer renommierten international anerkannten Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Das zuständige Bergamt hat selbstverständlich Einsicht in die Police.

CEP greift ausschließlich auf Eigenkapital der Gesellschafter zurück. CEP ist finanziell von staatlichen Zuwendungen oder Krediten völlig unabhängig. Die Investoren kommen je zur Hälfte aus Europa und Nordamerika. Derzeit haben wir mehr als 200 Anteilseigner, die zusammen bereits rund 95 Millionen Euro investiert haben. Es bestehen keinerlei externe Bankverbindlichkeiten oder Schuldverhältnisse.

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Wird CEP nach Abschluss der Aufsuchungsarbeiten die Erdölproduktion veräußern, um mittelfristige Renditen zu erzeugen?
Nein, das macht wirtschaftlich keinen Sinn. Wir sind 2007 in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit der Überzeugung angetreten, heimisches Erdöl hier zu finden und zu fördern. Dabei haben wir unter hohem Erfolgsrisiko bereits rund 120 Millionen Euro in die Aufsuchung investiert.
Es ist wirtschaftlich wenig sinnvoll, Unternehmenswerte nach der Aufsuchungsphase zu verkaufen und nicht die wirtschaftlichen Potenziale der eigentlichen Förderung zu nutzen.

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AKTIVITÄTEN

Was hat CEP vor?
Gegenwärtig hält CEP 10.400 Quadratkilometer Aufsuchungserlaubnisfelder entlang bekannter Erdöl- und Erdgasvorkommen. Im Erfolgsfall wird CEP in Teilgebieten dieser Aufsuchungserlaubnisfelder Fördergenehmigungen beantragen. Diese Gebiete wurden zuletzt in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren durch den ehemaligen staatseigenen DDR-Erdölbetrieb Erdöl-Erdgas Gommern (EEG) untersucht, bevor moderne Explorationsmethoden wie computergestützte Seismikauswertung (2D und 3D) oder Horizontalbohrungen verfügbar waren, und weisen vielfache noch nicht untersuchte Potenziale auf.

Die technischen Möglichkeiten haben sich während der 30-jährigen Aufsuchungslücke im Osten Deutschlands rasant weiterentwickelt. Heutige Standardtechniken wie die 3D-Seismik und abgelenkte oder horizontale Bohrungen sind hier noch nie angewandt worden. CEP ist das erste Unternehmen, das sich diese Gebiete nach der Wende noch einmal genauer anschaut und auf ihre Förderwürdigkeit untersucht.

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Wozu berechtigt eine Aufsuchungserlaubnis?
Eine Aufsuchungserlaubnis erteilt die exklusive Genehmigung für die Aufsuchung des beantragten Rohstoffs in einem geographisch festgelegten Gebiet für einen bestimmten Zeitraum. CEP hält ausschließlich Aufsuchungsrechte für Kohlenwasserstoffe. Die konkreten Aufsuchungsarbeiten im jeweiligen Aufsuchungserlaubnisgebiet müssen wiederum einzeln beantragt und genehmigt werden. Im Fall eines positiven Ergebnisses der Aufsuchung, werden die Erschließung und Förderung der gefundenen Öllagerstätten in einem detaillierten weiteren Genehmigungsverfahren beantragt. CEP untersucht hier ausschließlich konventionelle Öllagerstätten, wie sie schon seit 50 Jahren in Brandenburg und Vorpommern gefördert werden.

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Warum sucht CEP ausgerechnet in Deutschland nach Erdöl?
Deutschland hat klare Standortvorteile: Es verfügt über Regionen mit nachgewiesenen Ölfeldern, die aber in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geschichtsbedingt seit circa 30 Jahren nicht mehr untersucht worden sind. Zudem bietet Deutschland eine gute Infrastruktur und im Gegenteil zu vielen klassischen Erdölländern höchste Rechtssicherheit und politische Stabilität.
Die Erdölexploration in Deutschland findet unter den strengsten Umwelt- und Sicherheitsrichtlinien und der ständigen Aufsicht kompetenter Fachbehörden statt. Angesichts der großen Erdölimporte aus instabilen Regionen müssen wir uns auch bewusst sein, dass Erdölförderung unter deutschen Standards die ökologisch, ökonomisch und sozial bessere Alternative zu Erdöl aus Ländern ist, wo ohne Rücksicht auf Mensch und Natur exploriert und gefördert wird. Jeder Tropfen Erdöl aus deutscher Produktion trägt damit zu einer verantwortungsvolleren internationalen Erdölversorgung bei.

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Warum ausgerechnet Bohrungen in Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg?
CEP führt Explorationsmaßnahmen in einem geografischen Streifen mit nachgewiesenen Öl- und Gasvorkommen entlang der Ostsee in Vorpommern sowie an der deutsch-polnischen Grenze in der Niederlausitz im südöstlichen Brandenburg durch. Diese Gebiete entsprechen der Küstenlinie des Zechsteinmeeres von vor 250 Millionen Jahren, als die heutigen Ölspeichergesteine abgelagert wurden.

Durch die Erdölförderung seit DDR-Zeiten ist hier das Vorhandensein von Öllagerstätten bestens belegt, jedoch umfassen unsere Aufsuchungsgebiete vielerlei noch nicht untersuchte Potenziale und Strukturandeutungen. Weiterhin hat sich seit den Aufsuchungsbemühungen der DDR die verfügbare Technik 30 Jahre weiterentwickelt. Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass wir hier in diesen traditionellen Erdöl-Regionen mit der heute verfügbaren Technik damals nicht untersuchte oder damals nicht erkannte Vorkommen finden und fördern können.

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Was haben das Land und die Gemeinden davon?
Der Erfolgsfall wird einen wesentlichen wirtschaftlichen Wachstumsimpuls für diese gegenwärtig strukturschwachen Regionen haben und zwar nachhaltig für Jahrzehnte. In den ländlichen Kommunen, in denen Erdöl und Erdgas produziert werden wird, wird die Abgabe der Gewerbesteuer zur wirtschaftlichen Entwicklung und Gemeindefinanzierung beitragen. Selbstverständlich ist es CEPs Interesse die benötigten Arbeitskräfte aus der Region anzustellen und auszubilden. Mit der Unternehmensbesteuerung und der gesetzlichen Förderabgabe würde CEP im Erfolgsfall die Länderhaushalte wesentlich unterstützen. Bereits jetzt wirken sich unsere Aufsuchungsarbeiten durch lokale Auftragsvergaben im mehrere Millionen Euro-Bereich an Hunderte von Firmen aus der Region und durch Übernachtungen und Verpflegung unseres Personals in den benachbarten Gemeinden und Kommunen positiv aus.

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Wie sind die Reaktionen der Behörden und Kommunen?
CEP ist bemüht, mit allen staatlichen Behörden, Anwohnern und anderen Interessensgruppen ein nachhaltiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Wir sind stets darauf bedacht, alle Belange bei unseren Aktivitäten zu berücksichtigen. Aus diesem Grund suchen wir den offenen Dialog und laden alle dazu ein, ihre Meinungen, Sorgen und Anmerkungen mit uns zu diskutieren. Dieses Angebot wird bislang sehr positiv aufgenommen und wir freuen uns, diese Kooperationen fortsetzen und ausweiten zu können.
In den vergangenen Jahren haben wir mit mehr als 4.000 Besuchern auf unseren Dialogveranstaltungen und Bohrungsführungen über unsere Vorhaben diskutiert. Seit Jahren begleiteten nationale und internationale Medien unsere Aktivitäten. Dieser fortlaufende intensive Austausch ist sehr wichtig für alle Beteiligten und wir sind froh darüber, dass dies so gut funktioniert. Die deutliche Zustimmung im Land basiert zweifellos auch auf der 50-jährigen Erdöltradition. Sehr viele Einwohner kennen die Erdölförderung aus eigener Anschauung, oft auch aus der eigenen Familie. 30 Prozent der Bohrfacharbeiter und Ingenieure auf unseren Bohrungen haben ihr Handwerk beim Erdöl-Erdgas Grimmen gelernt. Erdöl ist nicht nur ein Produkt, sondern auch Know How aus der Region.

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GEOLOGIE UND TECHNIK

Wie funktioniert die Erdölaufsuchung?
Die Erdölaufsuchung ist ein mehrstufiger Prozess, in dem die sichersten und saubersten Technologien mit jahrzehntelanger Bewährung in der Erdölbranche nach allen Gesichtspunkten des Umweltschutzes und der Minimierung der Umweltbeeinflussung zusammengeführt werden: geologische Studien, ökologische und naturschutzfachliche Gutachten, seismische Messungen, Auswertungen und Erkundungsbohrungen.

 

CEP untersucht ausschließlich konventionelle Öllagerstätten, deren Art und Vorkommen seit 50 Jahren in der direkten Nachbarschaft bekannt sind und gefördert wurden und noch immer gefördert werden. Der Schutz des Grundwassers hat bei Bohrungsarbeiten absolute Priorität und wird durch bewährte mehrfache Verrohrungs- und Zementierungsbarrieren sicher gewährleistet – eine Technik, die sich in Tausenden von Bohrungen seit vielen Jahrzehnten in Deutschland bewährt hat. Deutschland ist eine der ältesten „Tiefbohrnationen“ der Welt, mit circa 100.000 Tiefbohrungen, die in den letzten 150 Jahren allein in Deutschland durchgeführt wurden. Diese reiche Erfahrung fließt in die weltweit führenden Sicherheitsvorkehrungen und Richtlinien für Bohrungen in Deutschland ein.

 

Die Zielhorizonte in Brandenburg und Vorpommern liegen in etwa 2.500 bis 3.000 Metern Tiefe unterhalb der dicken Zechsteinsalze und der mehr als 2.000 Meter dicken darüber liegenden undurchlässigen Gesteinspakete. Diese Gesteinspakete wirken als absolut zuverlässige Barriere zum nur oberflächennah vorhandenen Brauchwasser.

Horizontalbohrungen und mehrere Bohrungen von einem Bohrplatz verringern die Umweltbelastung durch die geringere Anzahl benötigter Bohrlokationen und dem dadurch geringeren Flächenverbrauch. Die Bohrtätigkeit erfolgt in einem geschlossenen System, das heißt, weder Spülung noch Öl treten während des Prozesses aus. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen wird der Umwelteinfluss weitestgehend minimiert und das Grundwasser sowie angrenzende Gebiete sicher geschützt.

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Kommt bei der Erdölförderung das umstrittene „Fracking“ zum Einsatz?
Die öffentliche Debatte um die Fracking-Technologie hat sich an der Erschließung neuer Schiefergasvorkommen in unkonventionellen Lagerstätten entfacht. Als Teil eines demokratischen Meinungsbildungsprozesses ist die kritische Auseinandersetzung wichtig und notwendig. Allerdings geht in der Debatte die nötige Trennschärfe zwischen konventioneller Erdöl- und unkonventioneller Erdgasförderung verloren. Wir untersuchen Erdöllagerstätten, wie sie in Deutschland seit 150 Jahren erfolgreich und sicher gefördert werden. Die geologische Situation der von uns untersuchten konventionellen Erdöllagerstätten unterscheidet sich grundsätzlich von den in der Diskussion stehenden Schiefergaslagerstätten und darf mit diesen nicht verwechselt werden.
CEP exploriert ausschließlich Erdöl in konventionellen Lagerstätten. Die hierbei eingesetzte technische Methode der hydraulischen Stimulierung in einer konventionellen Lagerstätte wurde in Vorpommern schon seit den 60iger Jahren erfolgreich und sicher eingesetzt. Es handelt sich hierbei eindeutig nicht um das in der Kritik stehende Fracking von unkonventionellen Schiefergasvorkommen, wie es heute vor allem in den USA angewandt und in Deutschland diskutiert wird. Alle in Bezug auf das Fracking von unkonventionellem Schiefergestein diskutierten Befürchtungen treffen auf die seit Jahrzehnten bewährte, konventionelle Methode nicht zu. Eine differenzierte Betrachtung von Stimulierungsmethoden ist zwingend notwendig.

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Konventionelle und unkonventionelle Lagerstätten – was genau ist der Unterschied?
Bei einer konventionellen Lagerstätte ist das Erdöl in einem Gestein mit relativ großen Poren und Rissen von meist 0,01 bis 2 Millimeterm Durchmesser gebunden. Diese Poren sind miteinander verbunden, ähnlich einer Schwammstruktur. Das Erdöl kann frei im Porenraum fließen. Der Ölzufluss aus dem konventionellen Speichergestein in das verrohrte Bohrloch erfolgt entlang dieser natürlichen Porosität und Durchlässigkeit. Dennoch ist das konventionelle Ölspeichergestein nach oben vollkommen abgedichtet gegenüber dem Brauchwasser. Diese natürliche Abdichtung durch Tausende Meter absolut dichter und plastischer Salze stellte über Jahrmillionen sicher, dass die Lagerstätte nicht auslief und sich das Öl sammeln konnte.


Bei unkonventionellen Vorkommen wie Schiefergasgestein hingegen ist die Porenstruktur submikroskopisch klein, die Poren sind nicht miteinander verbunden. Das Gestein ist absolut undurchlässig – aus diesem Grund decken wir zum Beispiel unsere Hausdächer mit Schieferplatten ab. Dieses unkonventionelle Speichergestein muss mit großen künstlichen Rissen geöffnet werden, um eine Durchlässigkeit zu schaffen, entlang derer das Schiefergas aus den winzigen Poren zum Bohrloch strömen kann. Die Risslängen können dabei Hunderte von Metern betragen.


Aber auch konventionelle Lagerstätten müssen stimuliert werden. Durch den Bohrprozess wird die natürliche Durchlässigkeit bis in 0,25 bis 2 Meter Entfernung vom Bohrloch durch Bohrschlammablagerung, mechanische Zerrüttung und durch die Zementierung der Verrohrung blockiert. Daher müssen fast alle konventionellen Lagerstätten stimuliert werden, um die natürliche Porosität und Durchlässigkeit des Lagerstättengesteins wieder mit dem Bohrloch in Verbindung zu bringen. Die etablierten Verfahren der konventionellen Stimulierung sind zuverlässig und werden weltweit seit mehr als 100 Jahren millionenfach angewendet.


Bei einer Lagerstättentiefe wie wir sie in Vorpommern und Brandenburg in etwa 3.000 Metern Tiefe im unteren Teil der dicken Zechsteinsalze vorfinden, sind diese Lagerstätten durch bis zu einem Kilometer absolut dichte Salze sicher abgedeckt. Die Salzschicht bildet deshalb eine sichere Abdeckung, da sie wie Zahnpasta reagiert und Risse sofort abdichtet. Die darüber liegende bis zu 2.000 Meter dicke Gesteinssäule bildet gleichfalls eine dichte Barriere zum oberflächennahen Süßwasser.


Dies ist bei unkonventionellen Schiefergasvorkommen völlig anders: Diese haben und brauchen keine Abdeckung, da das Gas in ihrem Porenraum seit Jahrmillionen gefangen ist und nicht fließen kann. Weiterhin liegen mögliche Schiefergasvorkommen oft über dem Salz oder in Gebieten, wo es kein Salz gibt. Die geologische Situation von konventionellen Lagerstätten und unkonventionellen Vorkommen ist völlig unterschiedlich.


Weder in Mecklenburg-Vorpommern noch in Brandenburg gibt es Potenziale für die Exploration oder Förderung von unkonventionellen Schiefergasvorkommen.

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Wie ist die Zusammensetzung der verwendeten Flüssigkeiten?
Zum Bohrlochanschluss werden ausschließlich nicht wassergefährdende Flüssigkeiten eingesetzt. Die Flüssigkeit besteht zu 99,5 % aus Wasser und Kermaiksand. Zusätze machen nur 0,5 % der gesamten Flüssigkeit aus. Jeder einzelne Zusatz ist in sehr geringer Konzentration, d.h. Bruchteilen von Prozent, vorhanden. Dabei handelt es sich ausschließlich um Zusätze, die auch in der Lebensmittelproduktion und im Haushalt zugelassen sind und verwendet werden.

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Wie geht CEP mit Risiken um?
Das konsequente Risikomanagement ist zentraler Bestandteil der Planung und Umsetzung aller Bohr- und Aufsuchungsarbeiten von CEP. Alle Aktivitäten umfassen detaillierte Gefahrenanalysen, tägliche Sicherheitsberatungen vor und nach jeder Tätigkeit mit den betreffenden Mitarbeitern und Spezialfirmen, die anschließende Auswertung, sowie eine Vielzahl aufeinander abgestimmter Maßnahmen. Beispielsweise überwachen rund um die Uhr Notfallexperten die Bohrungen, um schon bei den geringsten Störungen entsprechende Sicherheitsverfahren einleiten zu können.

Wir beziehen bereits im Vorfeld aller Aktivitäten die örtliche Feuerwehr, Polizei und den Katastrophenschutz in die jeweiligen Sicherheitskonzepte mit ein. Hierzu finden selbstverständlich regelmäßig gemeinsame Übungen statt. Obwohl die Geologie und Lagerstättenverhältnisse bestens bekannt sind, hat sich CEP zum Schutz der Öffentlichkeit und Umwelt für unwahrscheinliche Zwischenfälle gewappnet: Spezielle Sicherheitsfirmen mit entsprechendem Personal, Notfallpläne und geeignetes Gerät stehen sofort zur Verfügung.

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Die DDR hat intensiv Rohstoffe gesucht und gefördert. Sind die Vorkommen im Osten Deutschlands nicht längst ausexploriert?
Die bekannten Lagerstätten im Osten Deutschlands wurden zuletzt in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren durch den ehemaligen staatseigenen DDR-Erdölbetrieb Erdöl-Erdgas Gommern (EEG) untersucht, bevor moderne Explorations- und Produktionsmethoden wie computergestützte 2D und 3D-Seismik oder Horizontalbohrungen verfügbar waren. Danach kamen die Aufsuchungsarbeiten im Osten praktisch völlig zum Erliegen, während im benachbarten Polen in der gleichen bekannten ölführenden Schicht mit modernen Techniken und Konzepten große Funde gemacht. Aus diesen Erdöllagerstätten wird noch immer sehr erfolgreich gefördert.
Die Gebiete im Osten Deutschlands weisen vielfache noch nicht untersuchte Potenziale auf. Heutige Standardtechniken sind hier aufgrund der 30-jährigen Aufsuchungslücke noch nie angewandt worden. CEP ist das erste Unternehmen, das sich diese Gebiete der ehemaligen DDR wieder genauer anschaut, um noch unerkundete Strukturen mit moderner Explorations- und Fördertechnologie zu testen und zu erschließen.

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Wenn eine Erdöllagerstätte ausgefördert wird, bricht sie dann wie eine Blase zusammen und es senkt sich die Oberfläche?
Die Vorstellung von unterirdischen Ölblasen und Ölseen ist weit verbreitet aber falsch. Es gibt weltweit keine solche Blasen oder Seen. Öl und Gas sind in meist Bruchteilen von Millimetern großen Hohlräumen zwischen den Gesteinskörnern der Lagerstätten enthalten und können frei durch diese Porenräume fließen. Diese Porosität der Lagerstättengesteine macht im Allgemeinen nur wenige Prozent bis ein Viertel des Gesteins aus.

Mit der heute verfügbaren Fördertechnik lassen sich circa 10 bis 40 Prozent des Öls über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten aus diesen Porenräumen fördern. Salzige Formationswässer strömen nach und nehmen den Raum des geförderten Öls ein. Bei den vorherrschend geologisch alten, gut verdichteten Gesteinen treten somit keine Setzungen durch die Förderung auf. Lediglich in bestimmten jungen, unverfestigten Gesteinen kann es zu Setzungen und Bodensenkungen über den Lagerstätten kommen. Die über 250 Millionen Jahre alten Zechsteinkarbonate der konventionellen Lagerstätten in Vorpommern und der Niederlausitz sind lange verfestigt und verdichtet, sodass keine Setzungen auftreten können. Tatsächlich sind aus der 50-jährigen Fördergeschichte in dieser Gesteinsschicht keine Setzungen bekannt.

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Können durch die Bohrung oder Förderung Erdbeben ausgelöst werden?
Eine Gefahr von Erdbeben durch die Erkundung oder Förderung in Vorpommern und Brandenburg ist ausgeschlossen. Vorpommern und Brandenburg liegen in einer der seismisch ruhigsten Zonen Europas (im Gegensatz zu Gebieten des Rheintals und der Niederlanden, deren Untergrund tektonisch vorgespannt ist).
Die über 250 Mio Jahre alten Zechsteinkarbonate dieser konventionellen Lagerstätten sind lange verfestigt und verdichtet, sodass keine Setzungen oder Spannungen auftreten. Aus der 50-jährigen Fördergeschichte im Osten Deutschlands sind keine Setzungen oder Erdbeben bekannt.

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Was sind Horizontalbohrungen und welche Auswirkungen haben diese auf die Stabilität des Untergrundes?
Moderne Horizontalbohrungen verringern den Eingriff an der Oberfläche auf ein Minimum und erlauben gleichzeitig eine bessere Entölung der Lagerstätte. Von einer Oberflächenlokation können mehrere Bohrungen zunächst senkrecht bis auf das Speichergestein (in einer Tiefe bis zu 3.000 Meter) abgeteuft werden. Erst dann werden die Bohrungen horizontal in die Lagerstätte abgelenkt. Die Bohrung hat im Speichergestein auf der gesamten Strecke einen Durchmesser von 15 Zentimeter. Dies ist ein minimaler Eingriff, der die Standfestigkeit des Untergrundes in keinster Weise beeinträchtigt.
In der Vergangenheit wurden zum Beispiel die vorpommerischen Lagerstätten durch mehrere dicht beieinander stehende vertikale Bohrungen im Abstand von wenigen hundert Metern erschlossen und gefördert.


Die heute angewandte Technik, bei der eine Lagerstätte mit horizontalen Bohrungen von wenigen Oberflächenlokationen zu erschließen, die viele Kilometer voneinander entfernt stehen, schützt die Umwelt durch die Minimierung des Oberflächenverbrauchs.

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Besteht die Gefahr, dass bei der Bohrung oder Förderung radioaktiv belastete Bohrschlämme oder Formationswasser zutage gefördert werden?
Die im Bohrschlamm, Lagerstättenwasser und sog. Flowback enthaltenen Stoffe sind abhängig von der Geochemie der Lagerstättengesteine. Während bei den dunklen Tonsteinen unkonventioneller Schiefergaslagerstätten durchaus erhöhte Schwermetall und NORM-Werte (naturally occuring radioactive materials / natürlich auftretende radioaktive Materialien) auftreten können, unterscheidet sich die Geochemie der konventionellen Karbonatspeichergesteine in Vorpommern und Brandenburg grundsätzlich.
Die Lagerstätten in Vorpommern und Brandenburg werden seit Jahrzehnten gefördert, Schwermetall- oder NORM-Anomalien sind dabei nicht bekannt. Desweiteren fördern die Lagerstätten mit nur geringem oder keinem Lagerstättenwasser. Die Fundbohrung Barth 11 z.B. hat wasserfreies Öl getestet. Die gemessene, natürliche Radioaktivität der bei Barth 11 durchteuften Gesteine liegt unter der von Backsteinen und Granitplatten, die im Wohnbereich umfangreich Verwendung finden ohne Anlass zur Besorgnis zu geben.

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Wie hoch sind die Methan-Emissionen bei der Ölförderung?
Die Methan-Emissionen aus Begleitgas der deutschen Erdölförderung liegen aktuell bei 0,003 Prozent. Die Förderung und Verarbeitung von Erdöl in Deutschland findet in einem druckdichten System statt, so dass die Emissionen auf ein Minimum reduziert werden können. Im Jahr 2012 fielen in Deutschland 84 Tonnen Methan-Emissionen bei der Produktion von 2,6 Mio. Tonnen Erdöl an (Wirtschaftsverband Erdöl- und Ergasgewinnung WEG, Jahresbericht 2012, S. 71).


Methan-Emissionen bei der umstrittenen Förderung von unkonventionellem Schiefergas mittels der Fracking-Technologie, wie sie z.B. in den USA betrieben wird, können wesentlich höher sein. Diese Zahlen sind aber mit der Erdölbegleitgasproduktion aus konventionellen Erdölförderung nicht zu vergleichen aufgrund vollkommen verschiedener geologischer, technischer und gesetzlicher Rahmenbedinungen der von CEP untersuchten konventionellen Lagerstätten im Osten Deutschlands.


Zum Vergleich: Allein Mecklenburg-Vorpommerns Rinder (556.900 Rinder im Jahr 2013, alle anderen Nutztiere nicht eingerechnet) erzeugen mehr als 29.000 Tonnen Methan-Emissionen pro Jahr. Das ist die 346-fache Menge im Vergleich zu den technischen Begleitgasverlusten der gesamtdeutschen Ölförderung.

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UMWELT- UND NATURSCHUTZ

Führt CEP Arbeiten in Schutzgebieten durch?
CEP arbeitet nur in Gebieten, in denen solche Tätigkeiten nach Abstimmung mit den Wasser- und Umwelt-Fachbehörden naturschutzrechtlich und technisch möglich sind. Hierbei wird der besondere Schutzzweck etwaiger Schutzgebiete beachtet. Gesundheit und Sicherheit von Mensch und Natur haben immer allerhöchste Priorität. Bei jedem Vorhaben werden die Träger öffentlicher Belange umfänglich eingebunden.
Jede Genehmigung ist einvernehmlich mit den Umwelt- und Wasserbehörden erfolgt, die grundsätzlich immer eingebunden sind. Bislang haben über 250 Träger öffentlicher Belange ihre Auflagen und Hinweise in die Genehmigungsprozesse eingebracht.

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Ist das Grundwasser sicher geschützt?
Gesundheit und Sicherheit der Anwohner und Natur hat allerhöchste Priorität. Süßwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Das Süßwasser als Brauchwasser ist in Vorpommern und Brandenburg nur in den obersten Zehnermetern in den eiszeitlichen Lockersedimenten enthalten und geologisch und mechanisch absolut sicher und dauerhaft von Arbeiten im ölführenden Speichergestein in drei Kilometern Tiefe und unter den dichten Salzen getrennt. Im Bereich der süßwasserführenden Oberflächenschichten wird eine mehrfache Verrohrung und Zementierung der Bohrung gesetzt und durch Drucktests überwacht. Das ist Standard seit über 100 Jahren und zehntausendfach bewährt und sicher. Der ölführende Speicher in der Großstruktur zwischen Saal und Barth in circa drei Kilometern Tiefe ist nach oben zum Brauchwasser durch 700 Meter absolut dichte und plastische Salze isoliert. Das Brauchwasser in den obersten Zehnermetern unterhalb der Erdoberfläche ist durch dieses Salz und zusätzlich mehr als 2.000 Meter dichtes Gestein geologisch sicher abgeschirmt. Diese Abdichtung entspricht der Höhe der Zugspitze.

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Wie verhindert CEP, dass bedrohte Tierarten in Mitleidenschaft gezogen werden?
Ein zentrales Anliegen von CEP ist es, mit ihren Aktivitäten wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere nicht langfristig zu beeinträchtigen und die Grundlagen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt sicherzustellen. Die Auswirkungen unserer Tätigkeiten werden von ökologischen Fachfirmen geleitet, die Arbeitslokationen und -zeiten entsprechend der Schutzzwecke ausgesucht und entsprechende Maßnahmen ergriffen, um den Lebensraum sensibler Tierarten zu schützen. Grundsätzlich erfolgen vor jeder Geländearbeit eine Artenschutzstudie und gegebenenfalls Faunen- und Florenkartierungen. So wurden bereits vielfache umfangreiche Lärmschutz-, Naturschutzmaßnahmen diesbezüglich umgesetzt. Alle diese Tätigkeiten und Maßnahmen werden vorher mit den verantwortlichen Fachbehörden abgestimmt und vereinbart, die diese laufend kontrollieren. Eine unabhängige Begleitperson überwacht vor Ort alle unsere Explorationsarbeiten.

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Wie wird Umweltverschmutzung vermieden?
Umweltschutz und Sicherheit sind vorrangiges Firmenziel! Für alle unseren Aktivitäten werden die etwaigen und möglichen kurz- und langfristigen Auswirkungen auf Lebensräume für Pflanzen und Tiere geprüft, um die Grundlagen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt sicherzustellen. Vor der Durchführung von Seismik- oder Bohrprojekten werden umfangreiche Umweltgutachten in enger Abstimmung mit staatlichen Behörden erstellt, um Umweltbelastungen zu vermeiden oder weitgehend zu minimieren. Sensible und geschützte Gebiete werden grundsätzlich nicht einbezogen. Darüber hinaus führt CEP weitreichende Kompensationsmaßnahmen durch, die neue Biotope für gefährdete Tier- und Pflanzenarten entstehen lassen. Selbstverständlich werden die nicht mehr genutzten Betriebsplätze wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt.

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Die Rechtsvorschriften sind streng, aber wie wird deren Einhaltung gewährleistet?
Die Erdgas- und Erdölförderung in Deutschland unterliegt einer Fülle strenger gesetzlicher Bestimmungen - insbesondere dem Bundesberggesetz, dem Bundesimmissionsschutzgesetz, den Wasserhaushaltsgesetzen und den Naturschutzgesetzen des Bundes und der Länder. CEP arbeitet eng mit allen beteiligten staatlichen Behörden zusammen, um das Maximum an Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten.

Für alle unsere Tätigkeiten liegen Genehmigungen mit einer Vielzahl von Auflagen der verantwortlichen, kompetenten Behörden vor, die auch laufend von diesen kontrolliert werden. Die Genehmigung weiterer Anträge ist abhängig von der dokumentierten Einhaltung aller Regelungen und Auflagen, sodass es im eigenen Interesse von CEP ist, alle Regelungen und Auflagen pro-aktiv einzuhalten.
Genehmigungsverfahren auf der Grundlage des Bundesberggesetzes sind immer gekoppelt mit der geltenden Umweltschutz- und Wassergesetzgebung.

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Wie sieht es mit der Sicherheit aus?
Als zuverlässiges Erdöl- und Erdgasunternehmen ist sich CEP seiner Verantwortung bewusst und misst der Gesundheit und Sicherheit der Anwohner, Mitarbeiter und Natur allerhöchste Priorität bei. Das konsequente Risikomanagement ist zentraler Bestandteil der gefahrenbewussten Planung und Umsetzung aller Aktivitäten von CEP. Dank der modernsten Technologie, jahrelanger Erfahrungen, der Einhaltung höchster nationaler und internationaler Sicherheitsstandards sowie regelmäßiger Übungen können wir eine tadellose und störungsfreie Sicherheitsbilanz vorweisen.

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In einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland haben Bohrtürme doch keinen Platz.
Der Flächenbedarf spielt für viele industrielle Vorhaben in Deutschland eine entscheidende und zunehmend wichtige Rolle, besonders auch für die erneuerbaren Energien. Die Erdölindustrie ist entgegen der häufigen Annahme nicht flächenintensiv. Ein Bohrturm zur Erkundung einer vermuteten Lagerstätte steht lediglich sechs bis zehn Wochen und wird anschließend wieder abgebaut. Nach Abschluss der Bohrarbeiten zur Erkundung eines Erdölfeldes ist von der Erdölförderung für die nächsten Jahrzehnte kaum mehr etwas zu sehen und zu hören. Gefördert wird das Öl nicht mit Bohrtürmen sondern mit modernen niedrigen Förderanlagen, die Containergröße haben und sich unauffällig in das Landschaftsbild integrieren lassen.
Die genaue Auswahl und die abschließende behördliche Genehmigung eines Bohrplatzes ist abhängig von einer Vielzahl von Parametern, denen allen Rechnung getragen wird: Umweltschutzvorgaben und Zeitfenster (zum Beispiel Vogelbrut- und Setzzeiten), technische Machbarkeit und geologische Voraussetzungen, Eigentümergenehmigungen, infrastrukturelle Anbindung und Erreichbarkeit usw. Wir sind daher bemüht, bei der genauen Auswahl des Bohrplatzes die optimale Schnittmenge der unterschiedlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen.

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Was tun Sie gegen die aufkommende Verkehrsbelastung?
Durch die Bohraktivitäten wird es in der Tat zu einem vorübergehend erhöhten Verkehrsaufkommen kommen. Dies ist durch die Transportmaßnahmen bedingt, die ein Bohrvorhaben mit sich bringt, vor allem in den Auf- und Abbauphasen der Bohrplätze. In Abstimmung mit den Anliegern sind wir allerdings bemüht, die Mehrbelastung so gering wie möglich zu halten und suchen nach alternativen Zufahrtsmöglichkeiten. Selbstverständlich kommen wir für die Reparatur aller aktivitätsbedingten Schäden auf. An allen unseren Bohrplätzen haben wir in enger Kooperation mit den jeweiligen Gemeinden immer praktikable Lösungen gefunden.

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Wie hoch ist die Lärmbelästigung bei der Bohrung und was tun Sie dagegen?
Eine Bohrung ist entgegen der häufigen Annahme nicht laut. Der Lärmpegel auf einem modernen Bohrplatz gleicht Gesprächsniveau und fällt in wenigen hundert Metern Entfernung auf Flüsterniveau ab.
CEP fühlt sich verpflichtet, alle Arbeiten sicher und mit größter Rücksichtnahme auf Anwohner und Umwelt durchzuführen. Wir wenden dabei ausnahmslos die modernste geräuscharme Technik an und setzen ausschließlich auf bewährte Verfahren. Hierzu gehört auch die Verwendung von elektrischen Antrieben, die im Gegenzug zu alten dieselbetriebenen Motoren die Schadstoff- und Lärmemission auf ein Minimum reduzieren. Weiterhin halten wir alle behördlichen Lärmemmissionsauflagen ein und kontrollieren diese laufend.

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Wird auch nachts gebohrt? Wie sieht es mit der Lichtbelästigung aus?
CEP fühlt sich verpflichtet, alle Arbeiten sicher und mit größter Rücksichtnahme auf Anwohner und die Umwelt durchzuführen. Da 24 Stunden am Tag gearbeitet wird, muss der Bohrplatz in der Dunkelheit aus Arbeitssicherheitsgründen ausgeleuchtet sein. Wir werden dabei die Lichtausbreitung entsprechend fokussieren und Blenden verwenden, um die Auswirkungen auf das Umfeld so weit wie möglich zu minimieren.

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VERANTWORTUNG IN DER ERDÖLFÖRDERUNG

Steht die Erdölförderung im Widerspruch zur Energiewende?
Erdöl steht in keinem Widerspruch und keiner Konkurrenz zur Energiewende, denn Erdöl ist kein Energieträger im Sinne der Energiewende zur Stromerzeugung.
In Deutschland wird kein Erdöl verstromt! Laut Bundeswirtschaftsministerium wurde in den letzten zehn Jahren circa ein Prozent des jährlichen deutschen Strombedarfs aus Dieselkraftstoff in Notstromaggregaten gewonnen, so zum Beispiel in Krankenhäusern. Das Öl in Deutschland ist von einer sehr guten Qualität – zu gut, um es zu verbrennen.


Erdöl ist ein wertvoller und noch lange unverzichtbarer Rohstoff. 52 Prozent des deutschen Erdölverbrauchs finden Verwendung in Tausenden Produkten des täglichen Lebens. Öl ist Ausgangprodukt für Spezialplastikmaterialien, Kosmetika, Haushaltsreiniger, Medikamente, Möbelbestandteile, Geschirr, Fahrzeugbestandteile, Flugzeugbaustoffe, Straßenbau oder Maschinenbauteile – ohne Erdöl gäbe es vieles davon nicht. Auch die Werkstoffe, auf denen die gesamte erneuerbare Energietechnik basiert, egal ob Windkraft, Photovoltaik oder Biogas, gründen auf Erdöl. Kein Windrad dreht sich ohne erdölbasierte Schmierstoffe und Offshore-Windparks verbrauchen Diesel zur Betriebsstromerzeugung. Als Primärenergieträger spielt Erdöl in Deutschland nur als Treib- oder Heizstoff eine Rolle. Der Ersatz durch Biotreibstoffe ist umstritten, hier findet man sich aber schnell in der „Tank-oder-Teller“ Diskussion wieder. Noch auf sehr lange Zeit ist Erdöl nicht wegzudenken.

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Wie lange reichen die vermuteten Ölreserven? Lohnt sich die Entwicklung von kleineren Ölfeldern überhaupt?
Die Erdölversorgung der Welt wird nicht aus den wenigen großen Lagerstätten gedeckt, sondern langfristig aus den Tausenden von mittleren und kleinen Lagerstätten weltweit. Erdöl ist ein langfristiges Geschäft. Wir sprechen von einem Zeithorizont für die Exploration von 10 bis 15 Jahren mit einem anschließenden Produktionszeitraum von 40 oder mehr Jahren. Entgegen der vielfach vertretenen Annahme eines Endes der weltweiten Erdölressourcen, wird Erdöl noch für lange Zeit zur Verfügung stehen.


Die Erdölexploration in Deutschland findet unter den strengsten Umwelt- und Sicherheitsrichtlinien statt. Angesichts der großen Erdölimporte aus instabilen Regionen müssen wir uns auch bewusst sein, dass Erdölförderung unter deutschen Standards die ökologisch, ökonomisch und sozial bessere Alternative zu Erdöl aus Ländern ohne Rücksicht auf Mensch und Natur ist, das dann auch noch weit transportiert werden muss. Jeder Tropfen Erdöl aus deutscher Produktion trägt damit zu einer verantwortungsvolleren internationalen Erdölversorgung bei.

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Schadet die Erdölförderung dem Tourismus im Land?
Die 50-jährige Erdöltradition und der Tourismus hier im Land stehen in keiner Konkurrenz zueinander. In Mecklenburg-Vorpommern sowie in Brandenburg verzeichnet die Tourismusbranche einen kontinuierlichen Anstieg und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Gleichzeitig sind beide Länder seit 50 Jahren ununterbrochen ein Erdölförderland. Die rasante Tourismusentwicklung auf Usedom erfolgte vor dem Hintergrund der fast 50-jährigen Ölförderung auf der Insel. Unsere Bohrungen stehen fernab von touristischen Ballungszentren und haben sich als „Publikumsmagneten“ entwickelt, wie unsere Besucherzahlen zeigen.
Die Usedomer Tourismusverbände haben sich 2011 auf der Pudagla-Bohrung davon überzeugt, dass diese Arbeiten den Tourismus nicht beeinträchtigen. Ganz im Gegenteil – um als Urlaubsland attraktiv zu bleiben, sind dauerhafte Investitionen in die Infrastruktur notwendig. Die Erdölindustrie leistet über Steuer- und Förderabgaben an Land und Kommunen dazu einen substanziellen Beitrag.

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Schadet die Erdölförderung dem Klima?
Die Klimarelevanz einer potenziellen Erdölförderung aus den konventionellen Lagerstätten in Vorpommern und Brandenburg hat keine negativen Auswirkungen auf das Klima. Zum einen wird Erdöl in Deutschland nicht zur Stromerzeugung verwendet – Erdölförderung in Deutschland steht demnach auch nicht in Konkurrenz zur Energiewende – zum anderen minimiert die heimische Erdölförderung den transkontinentalen Transport und den dadurch anfallenden CO2-Ausstoß.


Als Rohstoff für petrochemische Erzeugnisse und als Treibstoff wird Erdöl noch für Jahrzehnte nicht subsituierbar sein. Erdöl wird in Deutschland unter den strengsten Umwelt- und Sicherheitsauflagen der Welt gefördert. Nicht nur aus diesem Grund ist die Erdölförderung in Deutschland die ökologisch, ökonomisch und sozial bessere Alternative zu Erdöl aus Ländern ohne Rücksicht auf Mensch und Natur. Jeder Tropfen Erdöl aus deutscher Produktion trägt damit zu einer verantwortungsvolleren und klimaschonenden internationalen Erdölversorgung bei.

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Wie wird die Beteiligung von Bürgern und Trägern der öffentlichen Belange an Genehmigungen für eine potenzielle Erdölförderung sichergestellt?
Größtmögliche Transparenz und ein offener Dialog mit allen Beteiligten ist uns äußerst wichtig. Allein in den vergangenen fünf Jahren haben wir über 5.100 Besucher auf mehr als 440 Informationsveranstaltungen und Führungen auf Bohrungen und bei Seismikarbeiten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über unsere Aktivitäten und Planungen informiert. Diesen intensiven Austausch wollen wir auch in Zukunft weiterführen.


Grundsätzlich ist eine vollumfängliche Beteiligung aller Träger der öffentlichen Belange bei allen Genehmigungsschritten unter deutschem Bergrecht vorgeschrieben. CEP hat alle ihre bisherigen Genehmigungsanträge mehr als 200 Trägern öffentlicher Belange vorgelegt und deren Anmerkungen und Belange in die Umsetzungen und Planungen einbezogen.


Im Falle der Beantragung einer Förderbewilligung für die untersuchten Lagerstätten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wird CEP Umweltverträglichkeitsprüfungen und die gesetzlichen Öffentlichkeitsbeteiligungen und Verfahren durchführen.

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