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Infothek

Erdöl als Wirtschaftsfaktor

Die deutsche Erdöl- und Erdgasindustrie schafft und sichert Beschäftigung in strukturschwachen Regionen. Hinzu kommen Arbeitsplätze bei Dienstleistungsunternehmen im betrieblichen und kommunalen Umfeld. Durch Gewerbe- und Körperschaftssteuern und eine zusätzliche Förderabgabe, die den jeweiligen fördernden Bundesländern zugutekommt, leisten Erdöl- und Erdgasproduzenten einen wichtigen Beitrag für die Landeshaushalte. 

 

Effekte für die Region: Bisher investierte CEP knapp 100 Millionen Euro in Deutschland. Im Erfolgsfall folgen Erschließungsinvestitionen zur Feldesentwicklungen im mittleren Hundert-Millionen-Euro-Bereich. Davon fließen 10 bis 20 Prozent direkt in die regionale Wirtschaft.

 

CEP hat allein im Jahr 2012 in Mecklenburg-Vorpommern 20 Millionen Euro für 2 Explorationsbohrungen (zusammen 6.500m Bohrstrecke), Seismikmessungen und Neubewertung von 5.000 Linienkilometern Altseismik sowie für Geochemiestudien aufgewandt, was das Bundesland zu einem in dem Jahr mit am intensivsten explorierten Bundesländer machte.

 

Bereits jetzt sind die Arbeiten von CEP ein positiver Wirtschaftsfaktor in strukturschwachen Regionen. Neben Aufträgen an Spezialfirmen der Erdölindustrie (z.B. Bohr- und Seismikfirmen), die nicht vor Ort ansässig sind, gingen bei den genannten Explorationsarbeiten in den Jahren 2011 und 2012 Aufträge im Gesamtwert von 5 Millionen Euro an 233 lokale Firmen.

 

CEP unterstützt insbesondere die Jugendarbeit lokaler Vereine, aber darüber hinaus auch Hilfsorganisationen sowie verschiedene Einzelveranstaltungen in den Regionen. Unser Unternehmen arbeitet mit Hochschulen an wissenschaftlichen Projekten zusammen. So haben CEP und die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald schon im Jahr 2011 ein Kooperationsprojekt zur wissenschaftlichen Erforschung der geologischen Strukturen in Vorpommern abgeschlossen. CEP stellt den Studierenden der Universität Datenmaterial aus Kohlenwasserstoffuntersuchungen für Forschungs- und Abschlussarbeiten zur Verfügung und unterstützt die Universität in Form von Stipendien und Ausstattungsmitteln. Staatliche Fachbehörden wie die Landesämter für Umwelt, Naturschutz und Geologie sowie die Bergämter erhalten alle Bohrungsdaten. Somit kann ein weiterer wertvoller Beitrag für die staatliche Bewertung der nationalen Rohstoffressourcen geleistet werden.

 

Langfristige Wirtschaftsimpulse: Die Förderung der konventionellen Erdöllagerstätten in Vorpommern und in der Niederlausitz könnte über Jahrzehnte zum wirtschaftlichen Aufschwung der Region beitragen. Neben direkten und indirekten Arbeitsplätzen wird die Erschließung mehrerer Lagerstätten in einem Betrachtungszeitraum von 25 Jahren der regionalen Wirtschaft einen dreistelligen Millionenbetrag als Auftragsvolumen für Anlageninvestitionen und Betrieb bringen. Außerdem gehen die Förderabgabe in dreistelliger Millionenhöhe sowie Körperschafts- und Umsatzsteuer an das Land. Gewerbesteuern fließen in Gemeindekassen.

 

Lokale Bedeutung

Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen: Die Erdölindustrie schafft und sichert Beschäftigung. Dies sind qualifizierte Arbeitsplätze für ein ganzes Arbeitsleben, da die übliche Produktionsdauer eines Erdölfeldes mehrere Jahrzehnte beträgt. Hinzu kommen Arbeitsplätze bei Dienstleistungsunternehmen im betrieblichen und kommunalen Umfeld. Als wichtiger Arbeitgeber und häufig größter Gewerbesteuerzahler kann die Erdölindustrie einen wichtigen Beitrag für die Gemeindefinanzierung leisten.

 

CEP unterstützt insbesondere die Jugendarbeit lokaler Sportvereine, aber darüber hinaus auch Hilfsorganisationen, kommunale Einrichtungen, verschiedene Einzelveranstaltungen in der Region, Parks und Museen. 

 

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